Archiv 2019

freitag 23. August   "wenn de Klassik een platten hett…"

„Sie lieben klassische Musik, den ganzen Tag begegnet Ihnen klassische Musik, das Problem ist, Sie merken es nicht!" unter diesem Motto kommt Henning Kothe mit seinem „Walking-Piano“ daher. Auf dem größten Klavier der Welt spielt er die Musik seines Herzens. Man könnte fast meinen er tritt die Klassik mit Füßen, dabei trägt er sie auf Händen.

Mit Opernarien von allerfeinster Qualität und stellt der Tenor seine geschulte Stimme unter Beweis, wechselt urkomisch mit Lebensweisheiten und Alltagsbetrachtungen in den Comedy-Bereich  - natürlich op Platt, denn Plattdeutsch, so erklärte er, sei neben der klassischen Musik schließlich seine zweite Leidenschaft.

Henning Kothe, bekannt von „Hör mol en beten to“ vom NDR  mit dem Thema: "Wat secht de Dokter doarto", vom  Plattart Festival in Oldenburg wo er mit Werner Momsen zu sehen war und aus dem Ohnsorg Theater, wo er mit dem Polizeiorchester sowie mit Gerd Spiekermann gastierte, wuchs auf in Oyten, einem kleinen Ort zwischen Hamburg, Hannover und Bremen und merkt schon bald, dass mit ihm irgendwas nicht stimmt - „Er liebt klassische Musik“. Solche kulturellen Ausbrüche kommen in seinem Umfeld aber gar nicht gut an. So lernt Henning, sich allein in seiner klassischen Parallelwelt aufzuhalten und studiert in Lübeck neben Medizin auch gleich Musik (Orgel und Klavier, Bühnen- und Konzertgesang). „Ik  bün den ganzen Dag vun een Uni an’e anner fohrt“.

Mittlerweile ist Dr. Henning Kothe nicht nur als Internist in Hamburg erfolgreich, sondern deutschlandweit auch als gefragter Tenor und plattdeutscher Comedian.



19. Mai - 30. Juni - der gejagte gewinnt

Für ihre großformatigen Bleistiftarbeiten überträgt Marlene Treu (Marklohe) die Umrisse wissenschaftlicher Illustrationen aus der Tier- und Pflanzenwelt auf Papier und füllt diese in einem frei assoziativen Prozess aus. Durch äußerst detaillierte und filigrane Linienführung und Schraffur erhalten die figurativen Motive, die auf den ersten Blick an technische Zeichnungen erinnern, ein ganz eigenes, surreales Innenleben.

 Bei näherem Hinsehen tun sich dem Betrachter innerhalb des Tierkörpers ganze Landschaften auf - karge, wüste, leere Landschaften, die zum Abdriften der Gedanken einladen. Durch das präzise Erfassen einer Form und der gleichzeitigen Auflösung der inneren Bildfläche in zeichnerische Elemente erhalten die Darstellungen einen kartografischen Aspekt.



samstag, 15. juni   6. Uchter Poetry-slam

Intelligent, witzig, sprachgewandt, kritisch - so die Meinung vieler Besucher über die Textbeiträge beim diesjährigen Uchter Poetry Slam. Wie immer locker und unterhaltsam moderiert von Simon Tubbesing und Vater Jürgen. Das Ergebnis in diesem Jahr: FRAUEN POWER! Siegerin wurde Annika Blanke aus Oldenburg, die bereits mit ihrem ersten von insgesamt drei Beiträgen die Höchstpunktzahl von 50 erreichte. Den 2. Platz belegte Rita Appel aus Bremen. Sie gehört schon fast zu den "Stammgästen" im Uchter Bürgerhaus und freut sich bereits jetzt auf das Wiedersehen im nächsten Jahr.



donnerstag 30. mai    Musikalischer Himmelfahrts-Frühschoppen

Wieder einmal freute sich das Organisations-Team des Bürger- und Kulturvereins auf den im 2-Jahres-Rhythmus stattfindenden musikalischen Frühschoppen am Himmelfahrtstag. Für dieses Jahr wurde das Björn-Reinhardt-Quartett aus Nienburg mit Sängerin Julia Gresel engagiert. Bandleader Bernd Gresel verspricht ein schwungvolles Programm mit allen Facetten des Jazz wie Swing, Blues, Dixie und mehr. Traditionell werden auch die Gäste aus der normannischen Partnergemeinde Sourdeval wieder so nach Uchte fahren, dass sie, kein Stau vorausgesetzt, zum Frühschoppen in Uchte ankommen.



03. 3. - 07. 4. - DIE FOTOKÜNSTLER

Bereits zum zweiten Mal zeigt der Bürger- und Kulturverein eine Ausstellung mit Arbeiten der Foto-AG der Grundschule Uchte. Die Themen sind unter anderem Natur, Skurril, Freibad, Schatten, Kirche und Bürgerhaus. Seit vier Jahren gehen unter der Anleitung von Daniela Kruse drei Gruppen der Jahrgänge 1 - 4 einmal in der Woche auf Motivsuche. Vorrangig wird auf dem Schulgelände fotografiert, aber auch  Ziele in der Umgebung, zum Beispiel der Landschaftssee, das Schwimmbad, das Bürgerhaus, die Kirche werden so oft wie möglich erkundet. Immer wieder gern ist „Wichmanns Zoo“ hinter dem Bürgerwald das Ziel. Hier sind Alpakas, Rinder, Esel und andere Kreaturen dankbare Motive.  „Nur ein Foto oder doch schon Kunst?“ sollte diese Ausstellung eigentlich etwas zaghaft betitelt werden. Nach weiteren Überlegungen der Kinder stand dann aber doch fest: Unsere Bilder sind toll. Wir sind „Die Fotokünstler“.



samstag, 30 März     irischer abend

Die Keltenrocker THREE MORE PINTS  zelebrieren leidenschaftliche Pubsongs - von Rauf- und Saufliedern bis hin zu Radioklassikern sowie auch der einen oder anderen Ballade. Neben Geigen, Banjos, Mandolinen, Whistles & Pipes sowie vielen anderen Instrumenten, auf denenstets die charismatische Stimme von Frontmann Sean O'Inis thront, fehlt bei den Pints niemals die nötige Spielfreude und nordische Frische, die auch schon mal über den multikulturellen Tellerrand schielt.



sonntag 20.januar      15 uhr  HARFENKLÄNGE IM BÜRGERHAUS

Wie schon zu Beginn der letzten Jahre lädt der Bürger- und Kulturverein Uchte auch 2019 ein zu einem musikalischen Sonntag Nachmittag zu „Kaffee, Kuchen und Konzert“ ein. Das musikalische Programm gestaltet in diesem Jahr Gertraude Büttner (Essern). Sie will mit Ihrer Keltischen Harfe verzaubern. Seit mehr als 15 Jahren spielt sie darauf irische und schottische Folklore, Musik aus Südamerika und Osteuropa, aber auch zeitgenössische Harfenkompositionen und „leichte“ klassische Kost. Das Programm wird ergänzt von Informationen rund um das Instrument Harfe; eine gute Gelegenheit, dieses Zupfinstrument einmal ganz aus der Nähe zu hören und kennen zu lernen.



Bürgerhaus
Färberplatz 1
31600 Uchte

Öffnungszeiten während der Wechselausstellungen:
Sonntags von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr,
sehr gern auch nach Vereinbarung mit:

Christa Großkurth, Tel. 05763/765

Der Eintritt in unsere Ausstellungen ist grundsätzlich frei.