Archiv 2019

09. November   trio Opportunity    ev. kirche uchte

Opportunity - Acoustic-Trio auf Musikalischer Mission

Diese Band ist anders. Außergewöhnlich anders. Nicht nur, weil sich hier zwei Musiker und eine Musikerin gefunden haben, die ihre Instrumente perfekt und gleichsam virtuos beherrschen. Dieses Acoustic-Trio hat obendrein noch drei geniale Solo-Stimmen und wunderschönen Harmoniegesang im Gepäck.

Marie Fofana – vocals & percussion, Axel Nagel – vocals & acoustic guitar, Gaz – vocals & bass, 



26. september  Rainer Eppelmann erzählt

Musstest Du in einer Diktatur leben oder konntest Du in einer Demokratie leben? Was machen wir mit unseren Erfahrungen für die Gestaltung unseres Landes heute und in Zukunft?

Rainer Eppelmann, Jahrgang 1943, war als Pfarrer in Ost-Berlin einer der bekanntesten Oppositionellen in der DDR. In der ersten frei gewählten DDR-Regierung war er 1990 als Minister für Abrüstung und Verteidigung für die Abwicklung der Nationalen Volksarmee zuständig. Bis 2005 saß Eppelmann für die CDU im Deutschen Bundestag, seit 1998 ist er ehrenamtlicher Vorstandvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. 



15. 9.- 27. 10.    FARBENFROH

Für diese Ausstellung haben sich drei Künstlerinnen unterschiedlicher Generationen zusammengefunden, die alle ihren Lebens- und Kreativmittelpunkt in Liebenau haben.

  Elke Palatzky (Jahrgang 1944) ist seit 1973 künstlerisch aktiv. Nach privatem Mal- und Zeichenunterricht baute sie ihre eigene Kunstfertigkeit aus. Sie bevorzugt Aquarell und Mischtechniken, ohne Berücksichtigung eines Kunststils. 

  Die zweite im Bunde ist Kerstin Friedrichs (Jahrgang 1972). Auch sie ist bereits seit ihrer Kindheit künstlerisch vielseitig aktiv. Nach Kunstunterricht und einem abgeschlossenen Studium als Dipl. Designerin arbeitet sie seit 1996 neben ihrer Berufstätigkeit freiberuflich als Künstlerin. Ihre bevorzugten Techniken sind die Zeichnung mit Tusche oder Graphit. Aber auch die Acrylmalerei zählt zu ihrem Arbeitsgebiet.

  Die Jüngste im Team ist Lisa Menke (Jahrgang 1997). Sie ist die Enkeltochter von Elke Palatzky. Lisa Menke hat 2017 ihr Abitur erworben. Das sie dabei den Leistungskurs Kunst gewählt hatte, überrascht bei der familiären Vorbelastung natürlich nicht. . Ihre Bilder sprühen vor Lebensfreude und Energie.



freitag 23. August   "wenn de Klassik een platten hett…"

„Sie lieben klassische Musik, den ganzen Tag begegnet Ihnen klassische Musik, das Problem ist, Sie merken es nicht!" unter diesem Motto kommt Henning Kothe mit seinem „Walking-Piano“ daher. Auf dem größten Klavier der Welt spielt er die Musik seines Herzens. Man könnte fast meinen er tritt die Klassik mit Füßen, dabei trägt er sie auf Händen.

Mit Opernarien von allerfeinster Qualität und stellt der Tenor seine geschulte Stimme unter Beweis, wechselt urkomisch mit Lebensweisheiten und Alltagsbetrachtungen in den Comedy-Bereich  - natürlich op Platt, denn Plattdeutsch, so erklärte er, sei neben der klassischen Musik schließlich seine zweite Leidenschaft.

Henning Kothe, bekannt von „Hör mol en beten to“ vom NDR  mit dem Thema: "Wat secht de Dokter doarto", vom  Plattart Festival in Oldenburg wo er mit Werner Momsen zu sehen war und aus dem Ohnsorg Theater, wo er mit dem Polizeiorchester sowie mit Gerd Spiekermann gastierte, wuchs auf in Oyten, einem kleinen Ort zwischen Hamburg, Hannover und Bremen und merkt schon bald, dass mit ihm irgendwas nicht stimmt - „Er liebt klassische Musik“. Solche kulturellen Ausbrüche kommen in seinem Umfeld aber gar nicht gut an. So lernt Henning, sich allein in seiner klassischen Parallelwelt aufzuhalten und studiert in Lübeck neben Medizin auch gleich Musik (Orgel und Klavier, Bühnen- und Konzertgesang). „Ik  bün den ganzen Dag vun een Uni an’e anner fohrt“.

Mittlerweile ist Dr. Henning Kothe nicht nur als Internist in Hamburg erfolgreich, sondern deutschlandweit auch als gefragter Tenor und plattdeutscher Comedian.



19. Mai - 30. Juni - der gejagte gewinnt

Für ihre großformatigen Bleistiftarbeiten überträgt Marlene Treu (Marklohe) die Umrisse wissenschaftlicher Illustrationen aus der Tier- und Pflanzenwelt auf Papier und füllt diese in einem frei assoziativen Prozess aus. Durch äußerst detaillierte und filigrane Linienführung und Schraffur erhalten die figurativen Motive, die auf den ersten Blick an technische Zeichnungen erinnern, ein ganz eigenes, surreales Innenleben.

 Bei näherem Hinsehen tun sich dem Betrachter innerhalb des Tierkörpers ganze Landschaften auf - karge, wüste, leere Landschaften, die zum Abdriften der Gedanken einladen. Durch das präzise Erfassen einer Form und der gleichzeitigen Auflösung der inneren Bildfläche in zeichnerische Elemente erhalten die Darstellungen einen kartografischen Aspekt.



samstag, 15. juni   6. Uchter Poetry-slam

Intelligent, witzig, sprachgewandt, kritisch - so die Meinung vieler Besucher über die Textbeiträge beim diesjährigen Uchter Poetry Slam. Wie immer locker und unterhaltsam moderiert von Simon Tubbesing und Vater Jürgen. Das Ergebnis in diesem Jahr: FRAUEN POWER! Siegerin wurde Annika Blanke aus Oldenburg, die bereits mit ihrem ersten von insgesamt drei Beiträgen die Höchstpunktzahl von 50 erreichte. Den 2. Platz belegte Rita Appel aus Bremen. Sie gehört schon fast zu den "Stammgästen" im Uchter Bürgerhaus und freut sich bereits jetzt auf das Wiedersehen im nächsten Jahr.



donnerstag 30. mai    Musikalischer Himmelfahrts-Frühschoppen